Allier & Loire 2005

(Auszüge aus der Produktbeschreibung, ASpoNa  Katalog Frühjahr / Sommer 2005)

 

Sie wollen eines der letzten echten Abenteuer unserer Zeit erleben? Sie lieben die Natur und gutes Essen?

Dann haben wir hier das passende Angebot für sie.

 

Eine Kanutour über sechs Tage in der unberührten Natur des Zentralmassivs in Frankreich. Mit der Loire und ihrem größtem Nebenfluss, dem Allier erleben sie zwei der letzten weitestgehend naturbelassenen Flüsse der zivilisierten Welt. Mit Booten unterschiedlicher Bauart verbringen sie 5 wunderbare Tage auf dem Wasser ehe sie schließlich und endlich im schönen Örtchen La Charitè-sur-Loire wieder in die Zivilisation zurückkehren. Sie werden auf Sandbänken im Zelt oder unter freiem Himmel übernachten, gemeinsam auf dem Lagerfeuer kochen, einen Sternenhimmel bewundern wie sie ihn anderswo kaum sehen können und über die vielfältige Vogel- und Tierwelt staunen die sie so in keinem Zoo dieser Welt finden werden.

 

Reiseablauf im Detail

Tag 1

Anreise im standesgemäßen Bus bzw. VW Jetta. Trotz einer Abkürzung (Murphys Law: A shortcut ist the longest possible distance between two points) erreichen sie nach einer kurzweiligen und unterhaltsamen Fahrt den Einstiegsort Billy an der N209 nahe Vichy. Nach dem Entladen der Boote und dem Umsetzen des Busses nach La Charitè-sur-Loire verteilen sie das Gepäck auf die zwei Kanadier und zwei Tourenkajaks. Sie verabschieden sich nunmehr aus der Zivilisation und unternehmen ihre ersten Paddelversuche. Bereits nach wenigen Metern geraten 2 Teilnehmer an einem Steinwurfwehr zum ersten Mal in Schwierigkeiten. Nach mehreren Anläufen überwinden auch sie dieses Hindernis.

Nach wenigen Kilometern schlagen sie kurz hinter Créchy am linken Ufer auf sandigem Untergrund zum ersten Mal ihre Zelte auf und genießen das erste gemeinsame Mahl.

Tag 2

Bei strahlendem Sonnenschein nehmen sie ihr erstes Frühstück ein. Der ortsansässige Rinder-Chor wird ihnen ein Ständchen bringen. Vorbei am ersten Steilufer mit seinen vielen Schwalbennestern geht es weiter den Allier hinab. Kurz nach dem Start geraten die gleichen Teilnehmer wie am ersten Tag in Schwierigkeiten und kentern letztendlich zum ersten aber nicht zum letzten Mal (Diese Leistung wird im weiteren nur noch mit –Kenterung- bezeichnet und ist natürlich auch beim wiederholten Male inklusive!)).

Da sie vorgestern mit der Abkürzung und dem Umsetzen der Autos viel Zeit vertan haben steht heute die größte Etappe auf dem Programm. Die 50 Kilometer bis zum nächsten Übernachtungsplatz stellen für sportliche Teilnehmer jedoch kein Problem dar. Jammernde Kinder werden nicht mehr mitgenommen. Am rechten Ufer passieren sie bei Morat ein Cafe. Hier wird eine deutsche Familie ihre Boote zu Wasser lassen. –Kenterung-

Begleitete werden sie auf diesem Abschnitt von Zahlreichen Störchen und vom Ufer grüßt sie eine Schar Wildgänsen mit lautem Geschnatter. Nach einer kurzen Bekanntschaft mit den Rangern des Naturschutzgebietes treideln sie die Boote schließlich durch das Wehr von Moulins. Der Einkauf im Supermarkt am linken Ufer muss leider Ausfallen da dieser seine Pforten um 19 Uhr schließt.

Das Fehlen frischen Baguettes und landestypischen Käses werden sie Dank der gut geplanten und somit reichhaltig gefüllten Vorratstonnen im Nu vergessen haben. Europäisch-international kochen sie an diesem Abend italienisch.

Die Kenterung in den Morgenstunden mit nassen Tabakwaren unterstützen sie tatkräftig bei ihrem Vorhaben das Rauchen aufzugeben. Bravo!

Tag 3

Nach erholsamen Schlaf – die idyllischen Frühbilder werden derweilen von unseren Fachpersonal geschossen- wird der dritte Tag ganz im Zeichen ‚der Insel‘ stehen. Eine Mischung aus Vorfreude und Neugier genährt durch zahlreiche Erzählungen ob dieses paradiesischen Lagers, wird sie die wenigen Kilometer ohne Mühe bewältigen lassen.

Der Einkauf vom Vortag wird im pittoresken Le Veurdre nachgeholt.

Nachdem sie endlich die sagenumwobene Insel erreicht haben, erwartet sie ein köstlich und teuflisch scharfes Chili con carne vom Pfarrerssohn. Nach dem Essen wird bei Wein und Bier der eigens zu diesem Zweck mitgeführte Alleinbespaßer Philipp seine gesamte Palette an Highlights deutscher Comedy zum Besten geben. Ein Souffleuseur erweitert diesen Spaß um Stunden. Den Rest der Woche bleiben sie dann von ihm verschont.

Auf dem Weg ins Zelt wird Gregor sich erkundigen, ob er bereits drei Tage zu spät sei.

Tag 4

Nach dem anstrengenden gestrigen Tag haben sie sich heute einen Ruhetag verdient. Gregor wird ihnen berichten dass er lediglich in einer ganz bestimmten Position habe schlafen können – die Geburtsstunde der Paddlergrußes. Den Tag verbringen sie mit Badminton oder Volleyball. Sie können aber auch ein Spiel Boccia nach dem anderen gegen Christian verlieren. In der größten Hitze des Mittags besteht die Möglichkeit sich in den Schatten unter dem Tarp zurückzuziehen und z.B. ein Buch lesen (nicht im Leistungsumfang enthalten). Nach all der sportlichen Betätigung und steht ihnen am Nachmittag die Solardusche mit warmem Wasser zur Verfügung. Zum Abendessen gibt es das typisch französische Gericht Schupfnudeln mit Sauerkraut und Speck. Als Gute Nacht Geschichte ließt Frau Doktor Julia B. aus Max Gold „Ä“.

 Tag 5

Neben der Besichtigung des kleinen Örtchens Apremont-sur-Allier steht direkt nach diesem kurz hintereinander die Überwindung zweier Wehre auf dem Programm. Zuerst ein Schrägwehr bei dem sie linker Hand die Boote einfach über die Betonplatte gleiten lassen. Nur wenige Paddelschläge später erreichen sie das Aquädukt des Loireseitenkanals. Mit den in den letzten Tagen erlernten Paddeltechniken können sie die erste Stufe des Wehrs im 1. Bogen von links durchfahren um dann die voll beladenen Boote nur über die zweite Stufe umtragen zu müssen. Ein Spektakel, das jedes Mal etliche vor Ort ansässige Franzosen anzieht.

Im Verlauf des Nachmittags verlassen sie den Allier und erreichen die Loire. Strömte der Allier noch zügig dahin fließt die Loire nur noch träge durch ihr Bett. Der weitere Flusslauf ist von zahlreichen Totarmen und stetem Gegendwind geprägt.

Ihr letztes Nachtlager in der Wildnis errichten sie am linken Ufer in Hörweite von Fourchambault. Wie jedes Jahr wird auch zum Abschluss dieser Reise ein mehrere Meter hohes Lagerfeuer entzündet werden.

Tag 6

Ihr letzter Tag auf dem Fluss. Sie genießen die letzten Stunden zu Wasser. Vorbei an den typischen Loireschiffen und einem verrosteten Campingstuhl kämpfen sie sich hartnäckig gegen den Wind weiter Richtung La Charitè-sur-Loire. Für ihre Mühen werden sie mit einem traumhaften Blick auf das mittelalterliche Städtchen belohnt.

Die letzte Brücke durchfahren sie im zweiten Bogen von rechts. Abermals –Kenterung- Nachdem sie auf dem Campingplatz eingecheckt haben holen sie den Jetta aus Billy. Bis auf Rauchentwicklung hinter der Lenksäulenverkleidung wird die Fahrt ereignislos verlaufen. Nach einer ausgiebigen Dusche und/oder dem Besuch des platzeigenen Schwimmbades im knappen Badehöschen besuchen sie zu guter letzt die Nacht der Bücher in La Charitè-sur-Loire und gönnen sich ein kühles Bier in einer der zahlreichen Kneipen. Die Zivilisation hat sie wieder.

Inklusivleistungen

Während der gesamten Tour werden sie von unseren erfahrenen, deutschsprachigen Führern begleitet. Bei Fragen stehen diese ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Körperpflege/Körperfunktionen: Für die Reinigung der Zähne steht ihnen Trinkwasser zur Verfügung. Körperwaschungen können mit biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln im Fluss vollzogen werden.

Verpflegung:

Frühstück: An allen Tagen haben sie die Wahl zwischen verschiedenen Müslisorten und diversen Arten von Brot. Weiterhin unterschiedliche Marmeladen, Käse und Wurst. An Getränken stehen Kaffee, Tee und Kakao zur Wahl. Am ersten und am letzten Tag können sie zusätzlich auch zwischen frische Croissants und Baguette wählen.

Unter Tag können sie ihre Wasserflasche mit Wasser aus den stets reichlich mitgeführten Trinkwasserkanistern füllen. Gegen den eintönigen Geschmack abgestandenen Wassers liegen Brausetabletten mit Orangen oder Zitronengeschmack sowie Eisteekonzentrat bereit.

Zum Mittagstisch gibt es täglich wechselnde leichte Gerichte wie Käse und Baguette oder Nudelfertiggerichte aus der Tüte.

Hauptmahlzeit ist das Abendessen. Sie werden ihren Gaumen mit frisch zubereiteten Speisen verwöhnen. Auf dem Programm stehen Gemüse mit Reis, Käse-Schinken-Nudeln, Schupfnudeln mit Sauerkraut, Chili con carne, Gnocci mit Käsesoße und weiter Köstlichkeiten. Als Getränk stehen Bier vom Fass und Wein aus dem Kanister zur Wahl.

Für den kleinen Hunger zwischendurch findet sich stets in Reichweite ein Fass mit Schoko- und Müsliriegeln in allen nur erdenklichen Varianten sowie Haselnussschnitten.

Ver- und Entsorgung:

Der entstehende Müll wird in Säcken gesammelt und im Müllboot transportiert. Müllboot ist dasjenige Boot mit der größten Wahrscheinlichkeit einer Kenterung. Zur Entsorgung verdauter Speisebestanteile stehen ein Spaten sowie ausreichend Toilettenpapier (3-lagige, kuschelweiche Ausführung) zur Verfügung. Der Bau von Donnerbalken aus Holz, Altreifen oder anderen geeigneten Materialien wird ausdrücklich begrüßt. Die anderen Teilnehmer sind nach erfolgreicher Entsorgung unverzüglich und wiederholt zu informieren!

Wahlleistungen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zur Vorbereitung können sie ein eintägiges Wildwasserkajakseminar buchen. Auf dem künstlich angelegten Kanal in Hüningen (F) erlernen sie in entspannter und freundlicher Atmosphäre erste Grundtechniken des Kajakfahrens. Sämtliches Material wird gestellt.

Incl. des bekannten und allseits beliebten Ü-Ei-Orakels!

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